Schulsozialarbeit

Sonja Müller-Creß:

Mobil: 0151/58213268
E-Mail:  sonja.mueller-cress@kreis-heinsberg.de

Julia von der Ruhr:

Tel: 02452/134418
Mobil: 0151/58213251
E-Mail:  julia.vonderruhr@kreis-heinsberg.de

Ziele der Schulsozialarbeit

Ziel der Schulsozialarbeit sollte immer sein, die Ressourcen der Schülerinnen und Schüler zu stärken, so dass die Teilnahme am schulischen Leben positiv gelingen kann. Die Schülerinnen und Schüler sollen an der Jakob-Muth-Schule besonders auch im Hinblick auf ihre spätere Lebensplanung und berufliche Entwicklung unterstützt und in Ihrer Persönlichkeit gestärkt werden.

Schulsozialarbeit kann Ansprechpartner sein

für Schülerinnen und Schüler

• bei Schulschwierigkeiten
• bei Problemen mit sich selbst, Familie, Freunden
• bei Konflikten mit anderen Schülern, Lehrern, Eltern
• in der Vermittlung, oft Begleitung zu außerschulischen Hilfsangeboten
• zu Fragen der Lebensplanung und Berufsorientierung

für Eltern

• zur Unterstützung bei Schulschwierigkeiten
• in der Beratung bei Erziehungs- und Lebensfragen
• in der Vermittlung, oft Begleitung zu außerfamiliären Hilfsangeboten

für Lehrerinnen und Lehrer

• in Form von Gesprächen
• in der kollegialen Fallberatung
• für die gemeinsame Planung von unterstützenden Maßnahmen.
• Unterstützung bei der Umsetzung von oben genannten Maßnahmen

Maßnahmen der Schulsozialarbeit

Beziehungsaufbau und Vertrauensbildung zu den einzelnen Schülerinnen und Schülern bilden den Grundstein, mit Ihnen bei besonderen Problemstellungen zu arbeiten und individuelle Angebote zu machen.

Einzelfallhilfe

• Arbeit am positiven Selbstbild
• Entwicklung von realistischer
Selbsteinschätzung
• Lernen mit Frustration, Aggression, Kritik angemessen umzugehen
• Ziele setzen und erarbeiten
• Hilfestellung zur Erreichung definierter Ziele
• Integration

Soziale Gruppenarbeit

• Förderung der Gruppenfähigkeit, Kooperationsbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit
• Aufbau von Empathie und Vertrauen in der Gruppe
• Erarbeiten von und Auseinandersetzen mit sozialen Regeln
• Erweiterung des Konfliktlösungsverhaltens
• Erweiterung der Erlebniswelt
• Kennenlernen verschiedener Ausdrucksmöglichkeiten
• Abbau von Spannungen
• Förderung der Eigen- und Fremdwahrnehmung

Berufsorientierung

Die Berufsorientierung nimmt an der Jakob-Muth-Schule einen hohen Stellenwert ein.
Dies beinhaltet die Begleitung, Betreuung und Durchführung von berufsorientierenden Maßnahmen ab der Klasse 8 (z.B. Berufsorientierungscamp, kAoA, Berufsanängerseminar …)
Schüler der Abgangsklassen werden individuell unterstützt und begleitet.
Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit dem Berufsberater der Bundesagentur für Arbeit.
Ein besonderer Schwerpunkt bildet die Betreuung, Vor- und Nachbereitung des Langzeitpraktikums in der Abschlussklasse.
Schülerinnen und Schüler haben dort die Möglichkeit sich auf dem ersten Arbeitsmarkt an zwei Tagen in der Woche zu orientieren, ihre persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu stärken und weiterzuentwickeln. Durch die enge und kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern ergibt sich die Möglichkeit für einzelne Schüler und Schülerinnen nach Schulende direkt ins Berufsleben einzusteigen.
Die individuelle Beratung zu und Suche nach geeigneten Folgemaßnahmen falls keine Ausbildungs- oder Arbeitstelle gefunden wird, ist ein weiterer Bestandteil der berufsorientierenden Betreuung.
Die Schulsozialarbeit gibt auch Hilfestellung beim Stellen von Anträgen und Ausfüllen von Antragsformularen.

Elternarbeit

Die familiäre Situation beeinflusst das Verhalten unserer Schülerinnen und Schüler wesentlich. Schule ist oft die Bühne, auf der sie innerfamiliäre Probleme auszuleben versuchen. Daher ist die enge und wertschätzende Elternarbeit unabdingbar.
Dies kann durch Einzelberatung, Teilnahme an Elternsprechtagen und -abenden geschehen. Die Intensität richtet sich nach der individuellen Bedürfnislage.

Krisenintervention

Durch Krisenintervention soll den Schülerinnen und Schülern ermöglicht werden, wieder ungestört am Schulleben teilnehmen zu können. Der Schulfrieden soll gesichert werden.
Dies kann geschehen durch Vermittlungs- und Streitschlichtungsgespräche. Aber auch die Herausnahme aus der Situation in einen ruhigen geschützten Raum, in dem es möglich wird sich zu beruhigen, die Krise zu reflektieren und einen Rückkehrplan zu entwickeln.
Die Schulsozialarbeit arbeitet auch auf der Insel mit (intensivpädagogisches Konzept; siehe dort)

Vernetzung

Die intensive Zusammenarbeit mit den verschiedensten außerschulischen Institutionen und Personen ist erforderlich, um die Schülerinnen und Schüler ganzheitlich und nachhaltig zu unterstützen.
Form, Umfang, Inhalt und Intensität ergeben sich aus der jeweiligen Problemlage.

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